Der Paritätische Kreis Paderborn

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Wohlfahrtsverbände und Bürgermeister Strate im Austausch

Die Rolle der Wohlfahrtsverbände im Hinblick auf das soziale Paderborn von morgen

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände suchte im Rahmen eines gemeinsamen Gesprächs den Austausch mit dem Bürgermeister der Stadt Paderborn, der Sozialdezernentin sowie dem Leiter des Sozialamtes. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das soziale Paderborn angesichts aktueller Herausforderungen und zukünftiger Entwicklungen nachhaltig gestaltet werden kann.

Ein zentrales Thema war die Haushaltssicherung und die damit verbundenen Sparzwänge. Alle Beteiligten waren sich einig, dass notwendige Konsolidierungsmaßnahmen nicht zulasten der sozialen Infrastruktur gehen dürfen. Die Wohlfahrtsverbände betonten ihre wichtige Rolle als verlässliche Partner der Stadt, insbesondere in Zeiten knapper Kassen. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur sozialen Stabilität und tragen maßgeblich dazu bei, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern.

Im Gespräch wurde auch die Bedeutung des Sozialatlas hervorgehoben. Dieser bietet eine wichtige Datengrundlage, um soziale Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und zielgerichtete Maßnahmen zu planen. Die Verbände unterstrichen, dass datenbasierte Entscheidungen eine Voraussetzung für wirksame Sozialpolitik sind.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der zukünftigen Ausgestaltung der Zusammenarbeit zwischen Stadt und freien Trägern. Dabei wurde deutlich, dass eine enge und vertrauensvolle Kooperation unerlässlich ist, um den vielfältigen Bedarfen der Bevölkerung gerecht zu werden. Die Vielfalt der sozialen Träger in Paderborn wurde als große Stärke hervorgehoben, die es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt.

Mit Blick auf den demografischen Wandel wurde betont, dass sich die sozialen Angebote an veränderte Lebensrealitäten anpassen müssen. Dabei geht es nicht nur um die Unterstützung von Menschen in prekären Lebenslagen, sondern um die Berücksichtigung aller Zielgruppen – von Kindern und Familien über Erwerbstätige bis hin zu älteren Menschen.

Abschließend bestand Einigkeit darüber, dass das „soziale Paderborn von morgen“ nur gemeinsam gestaltet werden kann. Die Wohlfahrtsverbände spielen dabei eine zentrale Rolle als Brücke zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft. Ihr Engagement und ihre Expertise sind unverzichtbar, um auch künftig eine lebenswerte und solidarische Stadt für alle Menschen zu gewährleisten.
 

Austausch zwischen Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und dem Kreis Paderborn

Gemeinsam Lösungen für die soziale Infrastruktur entwickeln

Im Rahmen eines konstruktiven Austauschs traf sich die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände mit Landrat Christoph Rüther und Dezernent Dr. André Brandt vom Kreis Paderborn, um aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der sozialen Infrastruktur zu diskutieren. Die Wohlfahrtsverbände betonten dabei ihre zentrale Rolle als unverzichtbare Akteure für das soziale Miteinander in der Region.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die vielfältigen Angebote der Verbände, die einen entscheidenden Beitrag zur Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen leisten. Einigkeit bestand darüber, dass ein kontinuierlicher Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Trägern notwendig ist, um diese wichtige Arbeit langfristig zu sichern. Zugleich wurde deutlich, dass die derzeitige Finanzierungssituation sowohl die Verbände als auch die Kommunen vor große Herausforderungen stellt. Insbesondere bei Förderprogrammen von Land und Bund müssen die Träger häufig erhebliche Eigenanteile aufbringen. Diese konnten in der Vergangenheit vielfach nur durch zusätzliche Unterstützung von Kreis und Kommunen gedeckt werden.

„Die Wohlfahrtsverbände sind tragende Säulen unserer sozialen Infrastruktur. Ohne ihr Engagement wäre vieles in unserer Gesellschaft nicht leistbar. Umso wichtiger ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen für die aktuellen finanziellen Herausforderungen zu entwickeln“, betonte Landrat Rüther.

Auch Vanessa Kamphemann (Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände) unterstrich die Dringlichkeit: „Unsere Angebote sind vielfältig und erreichen tagtäglich viele verschiedene Menschen/Zielgruppen, die Unterstützung benötigen. Doch die finanzielle Lage ist angespannt. Wir müssen gemeinsam mit Politik und Verwaltung Wege finden, um diese wichtige Arbeit auch in Zukunft verlässlich fortführen zu können.“

Ein zentrales Anliegen des Treffens war es daher, im Gespräch zu bleiben und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Darüber hinaus richteten die Beteiligten eine klare Botschaft an Land und Bund: Kommunen dürfen bei der Finanzierung sozialer Aufgaben nicht allein gelassen werden. Eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung ist entscheidend, um die soziale Infrastruktur nachhaltig zu sichern.

Abschließend wurde die Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips hervorgehoben, das seit jeher ein wesentlicher Faktor für das Funktionieren der Gesellschaft ist. Die enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen Ebenen und freien Trägern bildet die Grundlage dafür, Hilfe effektiv und nah an den Menschen zu leisten.

Gemeinsam gilt es nun, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu gestalten – für ein starkes soziales Miteinander im Kreis Paderborn.

„Konzert gegen Einsamkeit“ lädt zum besonderen Speed-Dating ein

Musik, Begegnung und gute Gespräche

Unter dem Motto „Konzert gegen Einsamkeit – mit Speed-Dating für neue Kontakte“ lädt ein ungewöhnliches Veranstaltungsformat am 30. Januar 2026 in den Westphalenhof (Luise-Hensel-Saal, Giersstraße 1) ein. Von 15.00 bis 17.30 Uhr erwartet die Gäste ein Nachmittag voller Musik, Begegnung und anregender Gespräche.

Wer neue Menschen kennenlernen, gemeinsame Interessen entdecken oder einfach eine gute Zeit verbringen möchte, ist hier genau richtig. Beim Speed-Dating für Freundschaften und gemeinsame Aktivitäten geht es nicht um romantische Partnersuche, sondern um das Knüpfen neuer sozialer Kontakte. In entspannter Atmosphäre können die Teilnehmenden bei kurzen Gesprächsrunden viele nette Menschen treffen – vielleicht entstehen daraus neue Freundschaften oder gemeinsame Freizeitideen. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt das Paderborner Salon Orchester, das mit schwungvollen und gefühlvollen Melodien durch den Nachmittag begleitet. Dazu werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Die Idee zum Konzert hatte Lothar Pohlschmidt. Der Musiker blickt auf jahrzehntelange Bühnenerfahrung zurück und ist sich sicher: Musik verbindet! „Immer mehr Menschen fehlt es an sozialen Kontakten. Einsamkeit ist eine Herausforderung für alle Generationen geworden“, so Pohlschmidt. Mit den „Konzerten gegen Einsamkeit“ möchte er gemeinsam mit dem Paderborner Salon Orchester Menschen zusammenbringen. Den Ort dafür bietet der Westphalenhof. Das Seniorenzentrum in der Paderborner Innenstadt steht mit seinem Restaurantbereich allen Bürgern zur Begegnung offen.  Neben dem musikalischen und kulinarischen Angebot bietet die Veranstaltung auch Möglichkeit, neue Menschen kennen zu lernen.  Claudia Richter von der Paderborner Senioreninitiative ergänzt: „Mit einer Art „Speed Dating“ möchten wir die Gespräche untereinander und das Kennenlernen neuer Menschen ermöglichen. Hierbei geht es uns keinesfalls um eine Partnerbörse! In kleinen Gesprächsrunden besteht auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, mit Menschen mit ähnlichen Interessen ins Gespräch zu kommen und gegebenenfalls neue Kontakte für Freizeitaktivitäten zu knüpfen“, so Richter. 

Die Veranstaltung wird gefördert durch den Paritätischen Förderverein für Soziale Arbeit. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung bis zum 25. Januar ist jedoch erforderlich.
Interessierte können sich telefonisch unter 05251 / 33660 oder per E-Mail an paderborn@paritaet-nrw.org  anmelden. 

Organisiert wird das „Konzert gegen Einsamkeit“ in Kooperation des Paderborner Salon Orchesters, des Westphalenhofes, der Paderborner Senioreninitiative und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Ziel der Veranstaltung ist es, auf heitere und herzliche Weise Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen – gegen Einsamkeit, für mehr Gemeinschaft.

Die Arbeitsgemeinschaft AG Wohlfahrt

Über die AG Wohlfahrt

Die Wohlfahrtsverbände in Paderborn – die Arbeiterwohlfahrt Paderborn, die Caritasverbände Paderborn und Büren, das Deutsche Rote Kreuz Paderborn, die Diakonie Paderborn-Höxter, sowie der Paritätische Paderborn – haben sich zusammengeschlossen mit dem Ziel, die soziale Arbeit weiterzuentwickeln und die bestehenden Angebote zu sichern. Die Mitglieder der AG Wohlfahrt sind zusammen der größte Arbeitgeber der Region im sozialen Sektor. Mit ihrem vielfältigen Spektrum an sozialen Dienstleistungen bieten sie den Menschen Unterstützung und Hilfe: Für Kinder, Jugendliche und Familien, Seniorinnen und Senioren, von Armut Betroffene, Kranke, Verschuldete, Menschen mit Behinderung sowie Pflege-bedürftigen, Menschen mit Migrationshintergrund.